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REGUPOL gewinnt NRW Umweltwirtschaftspreis

Der Umweltwirtschaftspreis.NRW wurde am 15. Dezember 2020 zum ersten Mal verliehen. „Mit REGUPOL steht ein Unternehmen auf der Siegertreppe, das sich seit seiner Gründung vor knapp siebzig Jahren mit Forschung und Entwicklung im Bereich umweltfreundlicher Materialien und Prozesse beschäftigt und dabei viele Innovationen entwickelt hat“, so Laudator Uwe D’Agnone bei der Preisverleihung.

Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen unserer Zeit. Die REGUPOL BSW GmbH handelt jedoch bereits seit knapp siebzig Jahren umwelt- und ressourcenschonend und gestaltet mit der Unternehmensgründung bis heute Marktveränderungen – ganz im Sinne des Mottos „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ unter dem die NRW.BANK und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz den Preis ausgelobt haben. REGUPOL zählt zu den drei Gewinnern. Der Umweltwirtschaftspreis.NRW ist mit 60.000 Euro dotiert. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Das Unternehmen gehört seit langem zu den weltweit führenden Anbietern von recycelten Sportböden und ist damit so ausdauernd, wie die Sportler, die auf seinen Produkten trainieren. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz beim Umweltwirtschaftspreis.NRW“, gratuliert Laudator Uwe D’Agnone im Namen der Jury.

 

Der Wettbewerb zeichnet nachhaltige und innovative Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen aus, deren Produkte oder Dienstleistungen Klima- und Umweltschutz sowie Ressourceneffizienz mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Insgesamt hatten sich 80 Unternehmen beworben. REGUPOL zählte mit der unternehmensinternen Nachhaltigkeitsstrategie „Let’s change“ bereits Anfang November zu den zehn Finalisten, die von einer unabhängigen Jury aus Mitgliedern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ausgewählt wurden.

 

„Auf den dritten Platz des Umweltwirtschaftspreises sind wir unglaublich stolz. Der Preis ist eine Auszeichnung, die unser Handeln unterstützt und wertschätzt und aus diesem Grund sehr bedeutend für uns. Unser Geschäftsmodell basiert darauf, Recyclingprodukten mindestens ein zweites Leben zu schenken – das oftmals sogar länger andauert als ihr erstes. Das ist aus unserer Sicht eine fast perfekte Kreislaufwirtschaft, macht einfach Spaß und ist schöner, als etwas weg schmeißen zu müssen. Wir arbeiten jeden Tag dafür auch in Zukunft – gemeinsam mit unseren Kunden – weitere Lösungsansätze und Anwendungsgebiete zu erschließen. Wir wollen den Recyclinganteil bei den Rohstoffen in unserer Produktion weiter erhöhen und daran wachsen. Mit dem Preisgeld möchten wir das soziale Engagement in Bad Berleburg stärken“, freut sich REGUPOL-Geschäftsführer Rainer Pöppel.

 

REGUPOL ist einer der weltweit führenden Anbieter von Sportböden, Stallmatten und Paddockplatten für Pferde, Fallschutzböden, Antirutschmatten zur Ladungssicherung, Produkten zur Trittschalldämmung und Schwingungsisolierung sowie von Schutz- und Trennlagen. Fast alle Produkte von REGUPOL basieren auf wiedergewonnenen und aufbereiteten polymeren Rohstoffen. Der Anteil dieser Rohstoffe liegt bei den meisten REGUPOL-Produkten zwischen 75 und 95 Prozent. REGUPOL verarbeitet heute pro Jahr mehr als 90.000 Tonnen recycelte Elastomere und leistet damit einen starken Beitrag zur nachhaltigen Nutzung wertvoller Ressourcen.

 

Die Umweltwirtschaft trägt schon jetzt rund sechs Prozent zum Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens bei – Tendenz steigend.

 

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hat Bad Berleburg im letzten Jahr bereits mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Kleinstädte und Gemeinden ausgezeichnet. Mit REGUPOL wurde nun ein Unternehmen für seine umwelt- und ressourcenschonende Produktion prämiert. Ein weiterer Beleg für eine Region, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist.

 

Die Preisverleihung fand auf Grund der aktuellen Situation online statt. REGUPOL-Geschäftsführer Rainer Pöppel wurde live zugeschaltet.

 

www.regupol.com